Die Geister, die ich rief…

»Für den 14. Januar ruft ein breites Bündnis linker Gruppen und Initiativen in Frankfurt/Main zur einer Demo unter dem Motto ‚Alles muss man selber machen: sozialen Fortschritt erkämpfen‘ auf«, heißt es im Mobilisierungstext der »autonomen antifa [f]«.
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Wie breit das aufrufende Bündnis tatsächlich angelegt ist, zeigte sich beim letzten Vorbereitungstreffen zwei Tage vor der geplanten Demonstration. Aufgrund der Ereignisse in Gaza forderten mehrere der beteiligten Gruppen, im Namen des gesamten Bündnisses eine deutliche Stellungnahme gegen die »israelische Aggression« abzugeben und drohten das Bündnis ansonsten »platzen zu lassen«. Anstatt nun einfach diesen Erpressungsversuch ins Leere laufen zu lassen und sich zu freuen, die antiisraelischen »BündnispartnerInnen« endlich los zu sein, wurde quälende drei Stunden lang mit den unbelehrbaren AntisemitInnen und SteinzeitantiimperialistInnen von »Linke.SDS« (a.k.a. Linksruck), »Zusammen e.V.«, »No-Nato-Bündnis«, »Anti Nazi Koordination«, »Revolution Frankfurt« und »Antifa Affekt« über den »Palästinakonflikt« debattiert. Im Laufe dieser »Debatte« bekannte Hayati K., ein Vertreter der Linken/SDS, die Hamas zu unterstützen und voll und ganz hinter der Politik dieser Terroristen zu stehen, es wurde ferner festgestellt, dass Selbstmordattentate im Kontext einer »asymmetrischen Kriegsführung« – also der schlechteren Bewaffnung der Palästinenser – verständlich und gerechtfertigt seien, es sich um die »Vergewaltigung eines ganzen Volkes« handele, dass der Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto vergleichbar sei und die Situation irgendwie an Auschwitz erinnere. Spätestens an dieser Stelle hätte es eigentlich selbstverständlich sein müssen, die betreffenden Personen umgehend hinauszuwerfen und dieses absurde Bündnis aus sämtlichen Frankfurter Antifagruppen, StudierendenvertreterInnen, Gewerkschaften und NachwuchspolitikerInnen zu beenden. Stattdessen wurden Zwischenrufe mit Verweis auf die Redeliste unterbunden und die Diskussion mit Auschwitzrelativierern und Freunden des antisemitischen Terrorismus unverdrossen fortgeführt. Als irgendwann klar wurde, dass man in dieser Debatte nicht weiterkommen würde, setzten sich kurzerhand VertreterInnen von Antifa [f], Linksruck, Grüner Hochschulgruppe usw. des Bündnisses zusammen, um auf Grundlage eines vorliegenden Entwurfs der Israelhasser des »No-Nato-Bündnisses« eine entschärfte Kompromissresolution auszuarbeiten und sie anschließend dem Plenum zur Abstimmung vorzulegen.

Hieß es im ursprünglichen Entwurf:

Sofortiger Stopp der israelischen Kriegshandlungen!

Sofortiger Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen!

Aufhebung aller gegen den Gazastreifen gerichteten Blockade- und Boykottmaßnahmen!

Öffnung der Grenzen und sofortige humanitäre Hilfe für die Bevölkerung des Gazastreifens!

wurde durch Streichung der Adjektive »israelisch« und Zugabe einiger schwammiger linker Allgemeinplätze ein neuer Text zusammengerührt:

Schluss mit dem Morden, Töten und mit dem Leid der Menschen im Nahen Osten!

Wir fordern: Waffenstillstand! Stopp aller Kampfhandlungen von allen Seiten!

Blockade aufheben, Öffnung der Grenzen!

Sofortige medizinische Hilfe!

Keine militärischen Lösungen!

Schluss mit allen Waffenexporten Deutschlands!

Wir wenden uns gegen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Patriachat, religiösen Wahn, Nationalismus, Krieg und gegen alle Gewaltverhältnisse von Menschen über Menschen.

Wir treten ein für die Wahrung der Menschenrechte und für die Emanzipation aller Menschen!

Die Grenze verläuft nicht zwischen Staaten sondern zwischen Oben und Unten!

Der Verzicht auf die klare Benennung des »israelischen Aggressors« war aber wahrscheinlich für die antizionistischen KämpferInnen gegen den jüdischen Staat leicht verschmerzbar, kann doch davon ausgegangen werden, dass die fehlenden Adjektive vom Publikum quasi automatisch ergänzt werden. Auch die pflichtschuldige Ablehnung von Antisemitismus, Patriarchat, usw., usf. war kein Beinbruch, da sich in der Regel auch noch der fanatischste Antisemit selbst nicht als solchen wahrnimmt. Wichtig war vor allem, die noch zuvor in der Diskussion geforderte Verurteilung der Hamas und die Anerkennung des Existenzrechtes Israels explizit nicht anzusprechen. Als Sahnehäubchen wurde dem Ganzen gar noch ein neuer Punkt hinzugefügt: Die abgeschmackte Antiimpweisheit, dass die Grenze angeblich nicht zwischen den Staaten (früher hieß das noch »den Völkern«) sondern zwischen Oben und Unten verlaufe. Diese Feststellung aus der linken Phrasenmottenkiste ist ein Schwachsinn sondersgleichen: Spätens der Nationalsozialismus sollte gezeigt haben, dass dieser Dimitroff’sche Unfug falsch und gefährlich ist. Die Volksgemeinschaft der Nazis einigte eben wunderbar »Unten« und »Oben«. Der Wunsch alle Juden auszurotten und eine deutsche Weltherrschaft zu errichten gipfelte in einem erbarmungslosen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und einem in seiner Monstrosität noch nie dagewesenen gemeinschaftlichen Massenmord an sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Nicht zuletzt diese Verbrechen verbanden die Mehrheit der Deutschen in inniger Komplizenschaft – »unten« wie »oben«. Und auch heute sind Sexisten, AntisemitInnen, RassistInnen und Nazis bekanntermaßen in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen. Es ist deshalb sicher kein Zufall, dass hier nicht von der Abschaffung der Klassenverhältnisse die Rede ist, sondern von einem einigkeitsstifenden guten »Unten« und einem diffusen, unschwer mit der »jüdischen Hochfinanz« assoziierbaren, schlechten »Oben«.

Auf der Demonstration geschah dann das Unvermeidliche: Die IsraelhasserInnen der genannten Gruppen bildeten einen »Palästinablock« aus ca. 30 bis 40 Personen hinter einem großen Fronttransparent mit der Aufschrift »Freiheit für Palästina – Hoch die internationale Solidarität!« und dem Konterfei der palästinensischen Terroristin Leila Khaled. Als die Antifa [f] verkündete, »keinen Bock«auf den Palästinablock zu haben, begab sich selbiger triumphierend an die Spitze der Demonstration, wo er bis zum Ende blieb und Hetzparolen wie »Freiheit für Gaza – Israel raus!« und »Israel, internationale Völkermordzentrale!« krakeelen konnte, ein Umstand, den die verschiedenen an der Demo beteiligten Antifagruppen nicht verhindern konnten oder wollten. Erst als auf dem Lautsprecherwagen der Redner des »No-Nato-Bündnisse« zu einem »…die alleinige Schuld trägt die israelische Besatzungspolitik« anhob wurde ihm dankenswerterweise der Saft abgedreht, woraufhin der schon auf dem Vorbereitungstreffen durch seine Aussage, die Politik der Hamas voll und ganz zu teilen und zu vertreten, aufgefallene Linke.SDS-Faschist Hayati K. drohte, die Demoleitung und Moderation zu verprügeln, was noch zu einem kurzen gerangel und wüsten Beschimpfungen führte.

Politisch ist aber vor allem zu konstatieren, dass der unsägliche Kuschelkurs der beteiligten Frankfurter Antifagruppen gegenüber schon seit langem als unbelehrbare AntisemitInnen und beinharte Antiimps bekannten Personen jetzt lange Jahre mühevoll isolierte Positionen ohne Not salonfähig gemacht hat. Mittlerweile scheinen aber ohnehin die politischen Inhalte zugunsten eines sinnentleerten Massen- und Militanzfetisches immer weiter in den Hintergrund zu treten: Hauptsache es können möglichst viele Leute »in Bewegung« gesetzt und möglichst spektakulär als Kulisse für sogenannte »Riots« inszeniert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet man bei manchen Gruppen – wenn es opportun erscheint – auch durchaus mal in einem instrumentellen Bündnis mit den reaktionärsten Gestalten zusammen, seien es Fußballhooligans, vorgebliche AntifaschistInnen, die – wie bei der Nachttanzdemo geschehen – beim Anblick der Fahne des jüdischen Staates anfangen, gewalttätig zu werden oder eben – wie im aktuellen Fall – offene Sympathisanten klerikalfaschistischer und eliminatorisch antisemitischer Bewegungen. Es wird mit Spannung abzuwarten sein, ob die ewig neutralen Schweizer der [F]rankfurter Linken diesmal die politische Verantwortung für das angerichtete Debakel zu übernehmen bereit sein wird oder ob man das Ganze in bekannter Weise auszusitzen gedenkt.

Wenn der Chef der »Anti-Nazi-Koordination« Pfarrer Hans-Christoph Stoodt die Israelische Armee mit der Wehrmacht vergleicht und zur Teilnahme an propalästinensichen Demonstrationen und der Störung einer von jüdischen Organisationen getragenen Kundgebung aufruft und im Rahmen dieser Störkundgebung dann wenig überraschend Transparente mit der Aufschrift »Gestern Auschwitz – heute Gaza«, Hamasfahnen und der Gruß der faschistischen »Grauen Wölfe« zu sehen sind, Hajati K. von Linksruck/Linke.SDS sich offen vor allen Leuten zur Hamas bekennt, Gaza als Pendant zum Warschauer Ghetto begriffen wird und offen antisemitische gegen O-Ton „die Scheißjuden“ hetzende Aufmärsche begrüßt werden, so dass Juden hierzulande (und in ganz Europa) wieder Angst haben müssen, dann verbietet sich jede – und sei es auch nur taktische – Zusammenarbeit mit diesen Gruppen, so es tatsächlich darum gehen sollte, einen »sozialen Fortschritt zu erkämpfen«.

Weiteres auch hier:

=> dan reason

=> lea

=> Das breite Bündnis


23 Antworten auf “Die Geister, die ich rief…”


  1. 1 rr 19. Januar 2009 um 4:38 Uhr

    danke, dass das mal jemand so klar sagt.

    es gab allerdings schon eine kleine gruppe antifas, die diesem ‚palästina-block‘ mit ‚lang lebe israel‘-rufen begegneten. auch in diesem zusammenhang waere es beinahe zu handgreiflichkeiten gekommen.

  2. 2 Karlsson vom Dach 19. Januar 2009 um 14:55 Uhr

    … und hat die [f] sich schon zu den Vorfällen auf Vorbereitungsplenum und Demo, ihrer Zusammenarbeit in diesem grusligen Bündnis und zu ihrer Unterstützung dieses unsäglichen Redebeitrags im Namen des Bündnisses geäußert?

    Ich hab da bis jetzt nix gefunden und schätze mal, dass da auch nix mehr kommen wird (wie immer halt)…

  3. 3 rr 19. Januar 2009 um 15:12 Uhr

    da gibt es nur inoffozielle aussagen von einzelpersonen, die dabei waren. ich denke das bleibt auch so.

    fakt ist, dass die [f] diesen ‚kompromiss‘ einer solchen erklaerung bei der israel zwar nicht genannt wird, aber weiterhin gemeint ist, zaehneknirschend abgesegnet hat um die demo moeglich zu machen. finde ich ich scheisze.

    was dann kam hat die [f] offenbar ueberrumpelt. zum palaestina-block kam nur ein laues ‚da haben wir keinen bock drauf‘, waehrend es vorallem jugendantifas waren, die dem (verbal) offenssiv begegneten.

  4. 4 ♥Tekknoatze 19. Januar 2009 um 19:10 Uhr

    Haha, die f diffamieren macht schon nen Haufen Spaß, oder?
    Wenn ich recht informiert bin gab es im Vorbereitungskreis einen Konsens, das auf dieser Demo keine Stellung zum Nahostkonflikt bezogen wird, einfach weil es nicht das Thema war.
    Auf diesem Konsens aufbauend hat die f an der Demo teilgenommen. Was dann auf der Demo passiert ist könnt ihr ja gerne kritisieren, aber versuchts mal ohne den schwarzen Peter chronisch der f zuschieben zu wollen.
    Problem Child: Liksfaschist ist natürlich auch immer wieder ne passende Diffamierung wenn man dem Gegner außer einem Gefühl nichts entgegenzusetzen hat, da muss halt mal die Faschismuskeule raus, hier ich ich hab auch ne Keule:

    Ihr Antisemiten!
    ♥Betreueratze

  5. 5 problemchild 19. Januar 2009 um 23:21 Uhr

    Lies doch noch mal den Artikel. Es wurde explizit eine gemeinsame Stellungnahme zum Nahostkonflikt durchgewunken. Und wenn Hayati ein Anhänger der Hamas ist (was er übrigens in den vergangenen Jahren mehrfach kundgetan hat), ist die Bezeichnung „Faschist“ meines Erachtens völlig zutreffend.

    Außerdem geht es hier nicht um eine „Diffamierung“ der [f], sondern um eine 8im Grunde solidarische) Kritik ihres Massenfetischs, der sie beständig in derart schwachsinnige Bündnisse führt. Ich denke ja gerade, dass die [f] die auf dem Vorbereitungsplenum getätigten Äußerungen *eigentlich* klar ablehnt, umso befremdlicher, dass sie dann zu so einem Scheiß nicht klar Stellung bezieht. Warum wurden Hayati, die Zusammenschmocks und der Warschauerghettovergleicher nicht vom Plenum ausgeschlossen, gar noch zusammen mit ihnen ein Papier verfasst? Warum wurde der Paliblock nicht von der Demo geschmissen – man ist doch sonst nicht so zimperlich? Wieso gibt es keine Stellungnahme der [f]? Fragen über Fragen.

    Dass die Pappnasen von Zusammen e.V., Linksruck et al, es sich auf der Demo nicht nehmen lassen würden, ihren antisemitischen Dreck zu verbreiten war (allerallerspätestens nach dem aus ihrer Sicht erfolgreichen Vorbereitungsplenum) völlig klar und keinesfalls überraschend. Das wurde der [f] und anderen auch so gesagt, halt nur nicht ernstgenommen…

  6. 6 tess 20. Januar 2009 um 16:11 Uhr

    ist halt schwierig, der f einerseits (zum teil berechtigterweise) ein abgleiten in eine racketstruktur vorzuwerfen, andererseits in solchen situationen diese im endeffekt nutzen zu wollen. aufgabe einen solchen block mit seinem ganzen gruselkabinett von der demo zu schmeissen hat letztendlich dann die demoleitung und ihre ordner_innen und nicht ein einzelne antifa gruppe. auch sollte man schon bedenken, dass jedwede form von aggression gegen die unverbesserlichen sofort die dankenswerte annahme der opferrolle durch diese nach sich zieht (und mit sicherheit wurde darauf auch gesetzt).

    das ändert natürlich nichts an deiner einschätzung zu dem bündnis, und allem was vor der demo gelaufen ist, die ich teile. positiv ist, dass diese demo nicht zu einer weiteren riotinszenierung genutzt wurde, das wäre nur noch peinlich gewesen.

    schade an deinem text sind einzelne sachen, die so einfach nicht passiert sind… den beschissenen „konsens“ haben keine vertreter_innen von „f, linksruck und den grünen“ geschrieben, bis auf das der hamasfan am ende noch mal hingerannt ist war keine der gruppen am schreiben beteiligt.

  7. 7 problemchild 20. Januar 2009 um 22:29 Uhr

    Nun ja. AntisemitInnen aus einer Demo zu werfen hat meiner Meinung nach aber nichts mit einer Racketstruktur oder Mackertum zu tun. Sollte sogar eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn das in der Demoleitung nicht durchsetzbar war, hätte man halt mindestens die Demo verlassen müssen. Punkt.

    Wer hat denn jetzt den Mist verzapft? Wenn besagte Gruppen das Papier nicht geschrieben haben, korrigiere ich das gerne. Allerdings ist das letztlich wurstegal, da das alles eh weitgehend dem Antiimpentwurf entsprach und sie ja dafür gestimmt haben, den Schrott auf der Demo vorlesen zu lassen.

  8. 8 qwertz 21. Januar 2009 um 4:04 Uhr

    ich denke man sollte das nachbereitungstreffen nächste woche abwarten. den antifa-gruppen, vor allem der jugendantifa, die zumindest mit „lang lebe israel“ – rufen versuchten dem antisemitischen mob etwas zu entgegnen, ist sicherlich bewusst, dass man nicht einfach weiter machen kann, als wär nichts gewesen. auch sollten einige gruppen darüber nachdenken, ob man noch in der ank zusammen anti-nazi-arbeit machen kann.

  9. 9 mrs adornix 28. Januar 2009 um 12:59 Uhr

    @qwertz
    auch sollten einige gruppen darüber nachdenken, ob man noch in der ank zusammen anti-nazi-arbeit machen kann.
    D‘accord und trotzdem nachgefragt: Ist die Antinazi-Koordination nicht zumindest teilweise (ich will da noch ein paar Personen mit Restvernunft sehen) zur „Antizionistischen Koordination“ umfunktioniert worden? Das „ob“ ist doch weniger verbliebenen theoretischen Restfragen geschuldet (welche hat die denn noch?), sondern der offensichtlichen Unfähigkeit der noch akzeptablen frankfurter menschen/zusammenhänge/gruppen, auf dem Level von einem gemeinsamen Konsens verbindlich zu handeln – und so wird die ANK/AZK gerne auch die nächste Nazi-Demoversuche als selbsterklärte „Koordination“ verwalten, sich auf Vorbereitungstreffen mit Verweisen auf „antiislamischen Rassismus der ADs“ produzieren etc…
    Wenn ich mir allerdings die dämliche und auf anti-imp mailing listen nicht ohne Grund zum „Sieg“ erklärte „Kompromissformel“ ansehe, frage ich mich, in welchem breiteren Rahmen überhaupt noch auf selbst minimalem Level praktisch antifaschistisch gehandelt werden kann: Offensichtlich gelingt es nichtmal mehr, zwei dutzend völkisch verhetzte Anti-imps inklusive ihres offen klerikal-faschistischen und zudem gewalttätigen Wortführers aus einer vermeintlich sozial-emanzipatorischen Demo zu kicken. Der vielfach inhaltich fraglos zu Recht als Steinzeit-antiimp Position abgedisste als „Antizionismus“ verbrämte Antisemitismus erlebt offenbar in der „Radikalen Linken“ ein ekelhaftes Comeback – im erheblichem Gewaltpotential, dass sich dann zB gegen Israelfahnenträger kanalisieren darf…

  10. 10 O)(O aka neo 30. April 2009 um 13:28 Uhr

    LOL

    Ich denke das die Leute (zumindest einer von denen) von „kB“, „Schurken ohne Staat“, „Zusamm ev.“ (Teile), Alerta FFM, Jugendantifa Nordwest und wie sich diese circa 8 – 15 umfassende Gruppierung so alles nennt, nun mit folgendem Blog präsentiert:
    http://spaltung.blogsport.de/

    Die bringen auch gleich vorneweg unter einer Rubrik, genau den vor circa 1. Jahr (http://neocommunistinnen.blogsport.de/2008/10/11/flugblatt-zu-kritische-bildungde/) kritisierten Text:
    http://spaltung.blogsport.de/

    In der Sidebar sind auch diesselben Texte aufgelistet wie auf der armen Site von kB:
    http://www.kritischebildung.de/site/

    Also alles „False Flag“-Scheisse von den immerselben.
    Die pathologische Hysterie erkennt mensch überall wieder.

    Warum ich die Scheisse hier verlinke? Weil es nur gut ist das deren Wahnsinn soweit reichend bekannt wird wie möglich. Wer diese hysterisch-paranoiden Leute einmal live erlebt hat, ihre durchgeknallten Texte kennt und trotzdem Sympathie für die empfindet, ist sowieso verloren!
    Da kann eine Verlinkung garnicht schaden.

    Rödelheimer AntisemitInnenpack.

  11. 11 O)(O aka neo 30. April 2009 um 13:29 Uhr
  12. 12 Fred Feuerstein 03. Mai 2009 um 11:23 Uhr

    liebe leute von necom,
    ich finde es bemerkenswert, dass die antideutschen in ffm sich nun sogar hinsetzen und einen eigenen blog gegen sich selbst zu initiieren ( http://spaltung.blogsport.de/ ). sind da einigen menschen des antiedeutschen horizontes selbstzweifel gekommen die sie nun projektiv bearbeiten?
    fred

  13. 13 O)(O aka neo 04. Mai 2009 um 21:08 Uhr

    @Fred
    Das ist aber nicht son lustiger Gag.
    Das musst aber maln Polemik-Upgrade liefern, damit ich mich hier herablasse und umfangreich antworte.

    Die Bundesjuxprüfstelle vergibt eine glatte 5!

  14. 14 solldaseinwitzsein? 13. November 2009 um 12:35 Uhr

    Wie doof sind eigentlch die Verfasser? Als ob im Dritten Reich die normalen Arbeitnehmer den Kriegsgewinn eingestrichen hätten und nicht die Waffenkonzerne und als ob das enteignete Eigentum der Juden nicht mehrheitlich zu Spottpreisen von anderen Unternehmern aufgekauft worden wäre?? Schon mal darüber nachgedacht, wer von Krieg und Judenvernichtung profitiert hat, während die einfache Bevölkerung hungerte?

  15. 15 Dana 13. November 2009 um 15:05 Uhr

    @sdews

    Die Verfasser sind leider nicht einfach bloß doof, sondern haben ein völkisches Vorurteil. Mit der Kritik am deutsch-israelischen Nationalismus/Rassismus treffen die Ex-ADler was.

  16. 16 DELTREE 14. Januar 2011 um 21:56 Uhr
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